Pressestimmen (Auszüge)


„.... auch bei den übrigen Werken zeigte sich Aehlig erneut als fantastischer Orgelspieler, der es versteht, die Zuhörer mit seinem klaren, deutlichen und nachvollziehbaren Spiel durch die Werke zu führen – sowohl durch die triumphalen Tutti und zart streichenden Sätze des Romantikers Mendelssohn, als auch durch die strahlenden Präludien und Fugen des Barockmeisters Bach. Nicht nur wegen seines technischen Könnens, sondern vor allem wegen seiner Ausdrucksstärke machte er das Programm mit seinem schlichten, geradlinigen und unprätentiösen, gleichzeitig aber sehr lebendigen Stil voller Spielwitz zu einem echten Hochgenuss.“ (Iserlohner Kreisanzeiger 21.4.2009)


„Die Farben der Fischer&Krämer-Orgel wusste Aehlig mit Rücksichtnahme und viel Gespür für die Form und die Facetten des Stückes perfekt einzusetzen. Statt pompösen Prunk zu entfalten, machte Aehligs fantasievolle Registrierung das Instrument zum adäquaten kammermusikalischen Partner.“ (Neue Westfälische 28.7.2009)


„Bewundernswert seine ausgefeilte Manual- und Pedaltechnik. Mit gestalterischer Kraft entwickelte er die musikalischen Stimmungen, die sich in einem Spektrum zwischen aufwärts strebendem Optimismus bis abgrundtiefer Verzweiflung bewegten. Wie glühende Funken sprangen die Töne beim Schlusspresto in den Kirchenraum.“ (Kölnische Rundschau 14.10.2009)


„Mit fulminanten Einstieg in die Fantasie zeigt Organist Nummer 3 von Anfang an, dass er sein Handwerk meisterhaft versteht. Eine selbst gestellte Herausforderung für den späteren Sieger Tobias Aehlig aus Berlin ist dabei die Spiegelung des Themas. Durch diese Umgestaltung findet er zu einer neuen melodischen Form. Gänzlich überraschend dann die Liedform: Ein hochromantisches verarbeitetes Thema zaubert ein entspanntes Lächeln auf die Gesichter der Zuhörer. [...] Das Finale fällt nicht zu fulminant aus, dafür aber überaus spannungsreich, ein kraftvoll-voluminöser symphonischer Satz. Im Spiel zwischen Pedal und Manual malt der Improvisator mit den modernen Farben der großen französischen Komponisten und schafft den überzeugenden Abschluss seines Kunstwerks für den Augenblick.“ (Gmünder Tagespost 2.8.2011)


„Tobias Aehlig präsentierte als Letzter seine Kunst: in klarer Dreiteilung, auch stilistisch. In 19 Minuten schaffte er die Quadratur des Kreises. Die Fantasie: nach Pedalimpulsen folgte ein Manualhymnus im Pleno, ein aliquoter Cantus mit getupfter Begleitung und labialen Läufen, alles thematisch entwickelt in orgelsymphonischer Manier bei feinem Gespür für In- und Miteinander. Soli gab es mit der tragenden Portunalflöte, der Trompette harmonique, variiert in gedämpften Pleno mit gekonnten Übergängen und Phrasen in ABA‘-Form. War das ein romantisches Lied! Rheinberger lässt grüßen! Ein fünfminütiges wunderschön homophones Intermezzo mit der Sesquialter und der Trompette harmonique bei ostinatem Begleitrhythmus – träumende Antwort über getupften Punkten. Im Finale wiederum virtuose Fanfaren, grundtönige Tupfer, Steigerungen und Modulationen aufwärts, Manual-Pedal-Dialog, schließlich immer drängender bis zum furiosen Abschluss. Das für den Rezensenten völlig stimmige Ergebnis: 1. Preis und Publikumspreis.“ (Rems-Zeitung 3.8.2011)


„Die Orgelkünste von Tobias Aehlig sind inzwischen wohl hinreichend bekannt, er vermochte auch an diesem Abend einmal mehr mit seiner Spielkunst zu verblüffen. So bewegte er sich mühelos und stilsicher in der angesagte musikalischen Epoche und führte somit den Klangeindruck der Chorstücke weiter und vertiefte sie nachhaltig.“ (Iserlohner Kreisanzeiger 11.9.2013)


„Barocke Freude erklang in der Nikolaus-Kirche, als Aehlig mit großer Souveränität Bachs „Concerto d-Moll“ interpretierte. Glänzendes Laufwerk gelang ihm in der Fuge bei hoher Durchhörbarkeit, anmutig nahm Aehlig das wunderschöne Largo und bewies seinen individuellen Gestaltungswillen in den abgewogenen  Rubati. Diesem Teil folgte ein glanzvoll gespieltes Finale, das tänzerisch und virtuos von Aehlig mit barocker Sinnenfreude gespielt wurde. [...] Abschließend improvisierte der neue Paderborner Domorganist „Drei Symphonische Skizzen“ und zeigte seinen kunstvollen Personalstil: ideenreich und konsequent in der symphonischen Einleitung, im tänzerischen Scherzo technisch herausfordernd und im virtuosen Finale mit toccatenhafter glanzvoller Bravour.“ (Westfalen-Blatt 16.10.2013)